Maschinenkauf mit Sicherheit

Andrea Heindl hat mit Heindl's Genussstücke schon einmal einen kompletten Neustart geschafft. Für die bisher größte Investition ihres Unternehmens – eine Wasserstrahl-Schneidemaschine – holte ihre Hausbank die KGG mit ins Boot. Unsere Bürgschaft entlastete die Unternehmerin persönlich.

Heindl’s Genussstücke

Wie viel persönliche Haftung ist vertretbar, auch gegenüber der eigenen Familie? Die KGG und Beraterin Renate Kamleitner (l.) halfen dabei, das Risiko für die Unternehmerin Andrea Heindl (r.), aber auch für die Bank zu reduzieren – und so den Ankauf der neuen Wasserstrahl-Schneidemaschine tragbar zu machen.

Von der Bäckerei zur Genussmanufaktur

Andrea Heindl hat ihren Betrieb schon einmal grundlegend verändert. Aus einer Bäckerei mit drei Filialen entwickelte sie ab 2016 eine spezialisierte Lebensmittelmanufaktur. Der Neustart begann mit nur wenigen Beschäftigten und zunächst ohne einen bestehenden Kundenstock.

2018 gelang mit den „Brownie Bites“ der Einstieg in den Einzelhandel. Später kamen gekühlte Desserts und Produkte für den Gastronomiegroßhandel hinzu. Heute beschäftigt Heindl’s Genussstücke je nach Saison 20 bis 30 Mitarbeiter und bildet auch Lehrlinge aus.

Der Betrieb ist weder klassische Konditorei noch industrielle Großproduktion. Biskuits, Cremen, Fruchtfüllungen und Toppings entstehen im Haus und vielfach in handwerklicher Arbeit – in Großmengen, die für Handel und Gastronomie interessant sind. „In dieser Nische müssen wir uns von den industriellen Anbietern abheben und immer wieder neue Produkte entwickeln“, erzählt Andrea Heindl aus ihrem Alltag.

Maschine ermöglicht neue Produktlinie

Eine mit KI gesteuerte Wasserstrahl-Schneidemaschine eröffnet ihrem Betrieb nun neue Möglichkeiten: Statt Desserts nur in Gläser oder Becher zu portionieren, können Andrea Heindl und ihr Team geschnittene Kuchen in unterschiedlichsten Formen herstellen – mit kaum Ausschuss und in hoher Geschwindigkeit.  

„Das ist die bisher größte Investition, die ich hier im Haus gemacht habe“, sagt Andrea Heindl. Den Kredit für die Anschaffung mit weiteren privaten Sicherheiten abzudecken, wäre aber ein großes persönliches Risiko gewesen – das die Unternehmerin im Hinblick auf ihre Familie nicht eingehen wollte. Gleichzeitig will sie nicht auf weiteres Wachstum verzichten, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Ihre langjährige Hausbank bezog deshalb die KGG ein. Eine Standardbürgschaft sichert nun einen Teil des Kreditrisikos ab und hilft dabei, die Maschine zu finanzieren.

Mit der Standardbürgschaft sichern wir bis zu 80 % eines Unternehmenskredites ab – für Investitionen, Betriebsmittel oder Bankgarantien. So reduzieren wir das Risiko für Banken und erleichtern kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Fremdkapital. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über die finanzierende Bank.

Fazit: Was man daraus mitnehmen kann

Unternehmer:innen, die vor einer größeren Investition stehen, kennen die Frage: Wie viel Risiko kann und will ich selbst tragen – auch mit Blick auf die eigene Familie? Genau an diesem Punkt kann eine KGG-Bürgschaft das „Eizerl“ mehr Sicherheit geben, das eine Entscheidung möglich macht.

Sie kommt dann infrage, wenn das Vorhaben wirtschaftlich überzeugt, der Bank aber Sicherheiten fehlen oder Unternehmer:innen ihre private Haftung nicht immer weiter erhöhen wollen oder können. Mit der KGG verteilt sich das Risiko auf mehrere Schultern.

Für Firmenkundenberater:innen lohnt es sich daher, diese Möglichkeit früh mitzudenken. Die Hausbank trägt weiterhin einen Teil des Risikos selbst, muss die Finanzierung aber nicht allein absichern.